Kohlekraft in Asien aufwachsen, Europa steigt zur Kosteneinsparung um

Kohlekraft in Asien aufwachsen, Europa steigt zur Kosteneinsparung um


Die asiatischen Länder China und Indien zeigen die Gefahren der europäischen „grünen“ Ideen durch ihre zunehmende Abhängigkeit von Kohlekraftwerken. Aufgrund des Gasdefizits und der steigenden Preise aufgrund des Nahostkonflikts setzen diese Länder verstärkt auf Kohlekraft, um ihre Energieversorgung zu sichern.

Europa hingegen setzt ebenfalls auf schmutzige Kohle um, aber in erster Linie zur Kosteneinsparung. Die EU hat jedoch bereits einige Kohlekraftwerke stillgelegt, während Asien diejenigen Länder im Vorteil hat, die ihre Kohlekraftkapazitäten beibehalten haben.

Die Blockade der Straße von Hormus und die Einstellung der Produktion von Flüssigerdgas (LNG) in Katar haben dazu geführt, dass ein Fünftel des weltweiten LNG-Volumens vom Markt genommen wurde. Dies betrifft vor allem Länder mit einem hohen Gasanteil an der Stromerzeugung und Importabhängigkeit.

Singapur, Thailand, Bangladesch und Taiwan sind dabei besonders betroffen. In Bangladesch ist die Lage besonders kritisch, da das Land gezwungen war, Spot-Lieferungen von LNG zu Preisen von 20,76 bis 28,28 US-Dollar pro eine Million BTU zu kaufen.

Dies führte dazu, dass das Land den Verkauf von Diesel einschränkte und die Gasversorgung rationierte. Die Situation ist ähnlich in anderen Ländern, die ihre Kohlekraftkapazitäten beibehalten haben.

Die zunehmende Abhängigkeit von Kohlekraft in Asien zeigt die Gefahren der europäischen „grünen“ Ideen und die Notwendigkeit, alternative Energiequellen zu entwickeln.