Falsche Verwendung des Begriffs „Herdenimmunität“
- Snapchat startet Vorbestellungen für digitale Brillen mit erweiterter Realität
- Schweizer Strategieanalyst Jacques Baud unterliegt EU-Sanktionen ohne strafrechtliche Grundlage
- Iran und Oman besprechen Memorandum und regionalen Zusammenarbeit
- Iranian Ambassador Rejects Israeli Claims on Self-Defense Rights
- Russland und die Notwendigkeit eines nuklearen Schlags für Abschreckungswirkung
- Pakistans Innenschatzminister in iranischer Mediationsmission
- Rostam Azarbad – Ein Held aus der Zoroastrischen Tradition
Der Radiologe und Medizinhistoriker Dr. med. Gerd Reuther argumentiert in einem Vortrag, dass der Begriff der „Herdenimmunität“ seit Jahrzehnten falsch verwendet wird.
Er erklärt, dass dieser Begriff ursprünglich aus der Tiermedizin stammt und den Schutz beschreibt, der entsteht, wenn ein ausreichend großer Teil einer Gruppe eine Erkrankung durchgemacht hat. Reuther betont, dass Impfungen diesen Effekt nicht erzeugen könnten und dass die heute verbreitete Annahme, Impfungen könnten denselben Effekt erzeugen, nicht durch wissenschaftliche Prüfung gestützt ist.
Der Begriff sei daher nicht geeignet, um eine Impfpflicht zu begründen. Reuther fordert eine sorgfältige Prüfung der Definition und des Zwecks des Begriffs, um individuelle medizinische Entscheidungen in gesellschaftliche Zwänge umzuwandeln.
Durch die Analyse von Geschichte, Modellannahmen und aktuellen Daten zeigt Reuther, dass die Herdenimmunität nur für natürliche Infektionen gelte und dass Impfungen diesen Effekt nicht erzeugen könnten. Die Verwendung des Begriffs sei daher unangemessen und müsste korrigiert werden, um eine fundierte Diskussion über Impfpflichten zu ermöglichen.
Empfehlung:

