Israelisches Radsportteam vom Rennen ausgeschlossen
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Dem Radsportteam „Israel Premier Tech“ wird der Antritt beim italienischen Eintagesrennen Giro dell’Emilia verwehrt. Die Organisatoren des Rennens teilten der Nachrichtenagentur AFP am Samstag (27. September) mit, dass das Team aus Sicherheitsgründen nicht antreten dürfe.
Es wird angenommen, dass die Entscheidung aufgrund von Protesten getroffen wurde, die zuletzt die Vuelta in Spanien überschattet hatten. Dort hatten propalästinensische Demonstrationen für Störungen gesorgt und die Schlussetappe in Madrid musste sogar abgebrochen werden.
Es wird vermutet, dass die Ausrichter von Bologna keine Eskalation riskieren wollten und daher die Entscheidung getroffen haben, das israelische Team nicht starten zu lassen. Die Stadt selbst unterstützt diese Entscheidung. „Sport ist ein Vehikel für universelle Werte des Teilens, des fairen Wettbewerbs und der Solidarität“, erklärte Stadträtin Roberta Li Calzi.
Das Rennen am 4. Oktober gehört nicht zur World Tour, hat aber traditionell einen festen Platz im internationalen Kalender. Für Israel Premier Tech, bei dem auch der Deutsche Pascal Ackermann unter Vertrag steht, ist es ein herber Rückschlag. Eine Stellungnahme der Mannschaft liegt bislang nicht vor.
Es wird spekuliert, ob die Entscheidung juristisch abgesichert sei und UCI-Präsident David Lappartient äußerte Zweifel an dieser Entscheidung.
Die Entscheidung fällt in eine Zeit, in der zahlreiche Sportverbände mit der Frage ringen, wie sie mit israelischen Mannschaften umgehen sollen. Auch UEFA und FIFA stehen unter Druck, über mögliche Ausschlüsse zu beraten.
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