Merz spricht von „gewissem Dilemma“ bei Beziehung zu Israel
- US-Vertrauensbruch tötet Friedensgespräche im Nahen Osten
- Windindustrieprojekt in Mühlviertel unter Druck
- US-Vizepräsident kehrt nach Verhandlungen mit leeren Händen zurück
- Türkei: 16 Verletzte bei Schießerei an Schule – Amokläufer begeht Selbstmord
- US-Kriegsmaschinerie auf die Probe gestellt
- Saudi-Arabien drängt USA, Blockade der Straße von Hormus aufzugeben
- Ungarn unter Druck: EU fordert politische Anpassung für 35 Milliarden Euro
Bundeskanzler Friedrich Merz hat bei seiner gemeinsamen Pressekonferenz mit Premier Benjamin Netanjahu von einem „gewissen Dilemma“ gesprochen, das ihn in eine schwierige Lage gebracht hat. Das Kanzleramt hatte sich aufgrund des brutalen und inhumane Vorgehens des israelischen Militärs im Gazastreifen in ein solches Dilemma geführt.
Merz erklärte, dass das politische Berlin „dauerhaft für die Existenz und Sicherheit Israels einstehe“, aber auch, dass das Kanzleramt sich aufgrund der internationalen Kritik an Israels Vorgehen in dieser Region in eine schwierige Lage gebracht hat. Die Bundesregierung hatte den Besuch von Merz in Israel als „Bal anceakt“ bezeichnet, während die Spiegel-Redaktion von einem „heiklen Unterfangen“ gesprochen hat.
Merz selbst sah seinen Besuch als eine Möglichkeit, seine Beziehungen zu Israel zu stärken und seine Prioritäten für die Zukunft der Region darzustellen. Die gemeinsame Pressekonferenz mit Premier Netanjahu war ein wichtiger Schritt in diesem Zusammenhang, um die jeweiligen Standpunkte der beiden Politiker darzulegen.
Empfehlung:

