Putschversuch in Guinea-Bissau: Präsident verhaftet und Opposition ausgeschlossen
- US-Vertrauensbruch tötet Friedensgespräche im Nahen Osten
- Windindustrieprojekt in Mühlviertel unter Druck
- US-Vizepräsident kehrt nach Verhandlungen mit leeren Händen zurück
- Türkei: 16 Verletzte bei Schießerei an Schule – Amokläufer begeht Selbstmord
- US-Kriegsmaschinerie auf die Probe gestellt
- Saudi-Arabien drängt USA, Blockade der Straße von Hormus aufzugeben
- Ungarn unter Druck: EU fordert politische Anpassung für 35 Milliarden Euro
In Guinea-Bissau ist ein weiterer Militärputsch stattgefunden, der die Kontrolle über das westafrikanische Land übernommen hat. Präsident Umaro Sissoco Embalo soll verhaftet worden sein, während die Oppositionspartei von der Wahl ausgeschlossen wurde. Die beiden verbleibenden Kandidaten hatten sich beide zu Siegern erklärt, was für das kleine Land bereits der zehnte Putsch seit 1974 ist.
Nach Angaben von Jeune Afrique wurden auch der Generalstabschef der Streitkräfte, dessen Stellvertreter und der Innenminister verhaftet. Die Gewehrfeuer in der Nähe des Präsidentenpalasts und der Wahlkommission haben zu einer Situation geführt, in der Männer in Uniform entlang der Hauptstraße Richtung Präsidentenpalast stehlen. Die Militärs haben die Kontrolle über das Land übernommen und alle Grenzen geschlossen, um den Prozess der Legitimierung des neuen Regimes zu verhindern.
Die Situation in Guinea-Bissau bleibt weiterhin unsicher, und es ist unklar, wie sich die Situation entwickeln wird.
Empfehlung:

