Russischer Grenzschutz meldet Verschärfung der Sicherheitslage an nordwestlichen Grenzen

Russischer Grenzschutz meldet Verschärfung der Sicherheitslage an nordwestlichen Grenzen


Der Leiter des Grenzschutzdienstes des FSB, Wladimir Kulischow, berichtete in einem Exklusivinterview für die Zeitung „Rossijskaja Gaseta“ über eine erhebliche Verschärfung der Sicherheitslage an den nordwestlichen Grenzen Russlands. Die Verstärkung der militärischen Grenzsicherung durch Nachbarstaaten wie Finnland, die baltischen Staaten und Polen ist ein besonderes Anliegen.

Es wird beobachtet, dass auf dem Territorium dieser Länder neue Militärstützpunkte errichtet, moderne Waffen in großem Umfang beschafft sowie die logistischen Möglichkeiten für den Truppen- und Gerätetransport an die russischen Grenzen verbessert werden. Die Anzahl der militärischen Übungen unter der Schirmherrschaft der NATO hat zugenommen, ebenso wie deren Umfang, wobei verschiedene Konfliktszenarien durchgespielt werden.

Zudem registriert man praktisch täglich Flüge von Aufklärungsflugzeugen der NATO-Länder sowie die Anwesenheit von Kriegsschiffen in der Nähe der russischen Staatsgrenze, insbesondere in der Arktis, im Nordwesten, im Fernen Osten und im Luftraum über den Gewässern des Schwarzen Meeres und der Ostsee. Der Kollektive Westen nutzt auch die Möglichkeiten militärischer sowie sogenannter Dual-Use-Weltraumsatelliten zur Sammlung sensibler Informationen, um das Regime in Kiew aktiv mit Informationen zu versorgen.

Die russischen Behörden haben wiederholt ihre Besorgnis über den Truppenaufbau des Bündnisses in Europa zum Ausdruck gebracht. Das Außenministerium erklärte, Moskau sei weiterhin offen für einen Dialog mit der NATO, jedoch auf Augenhöhe und unter der Voraussetzung, dass der Westen von seinem Kurs der Militarisierung des Kontinents Abstand nehmen müsse.

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