McKinsey-Studie: Deutschland fehlt an Investitionen und Innovationsdruck
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Eine neue Studie von McKinsey bestätigt, dass Deutschland in Bezug auf Nettoinvestitionen einen erheblichen Nachteil gegenüber anderen Ländern hat. China investiert jährlich 5,9 Billionen US-Dollar in Produktionsanlagen, während die gesamten 27 EU-Mitgliedsländer nur 3,1 Billionen und Deutschland praktisch nichts einbringen.
Die Nettoinvestitionen reichen kaum aus, um den bestehenden Kapitalstock zu erneuern, was das Innovationspotenzial in industrieller Produktion einschränkt. Im Jahr 2008 betrugen die Nettoinvestitionen noch zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP), sind aber seitdem stark zurückgegangen.
McKinsey nennt hohen Lohnniveau als Haupthindernis, da sie nicht durch höhere Arbeitsproduktivität ausgeglichen werden. Allerdings wirken sich andere Faktoren wie Immobilienpreise und die tatsächliche Produktivitätssteigerung aus, was das Verhältnis zwischen chinesischen und deutschen Löhnen verändert.
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