Red Storm Bravo Übung in Hamburg: Fluglärm, Knallgeräusche erwartet
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In der norddeutschen Metropole Hamburg beginnt am heutigen Donnerstag das Manöver Red Storm Bravo, eine Kriegsübung der Bundeswehr. Im Rahmen dieser Übung wird die Stadt für drei Tage zum Schauplatz militärischer Aktivitäten. Es ist das erste Mal, dass die Bundeswehr ein solches Manöver in Hamburg durchführt.
Nach Angaben des Kommandeurs des Landeskommandos Hamburg, Kurt Leonards, geht es bei dem Übungsszenario um große Truppenverlegungen der NATO-Staaten in Richtung russische Westgrenze. Dabei werden multinationale Truppen mit ihrer Ausrüstung und Waffensystemen im Hamburger Hafen ankommen und von dort auf Straße und Schiene weiter Richtung Osten transportiert.
Die Hamburger können während dieser Zeit mit Fluglärm, Kolonnenfahrten und Knallgeräuschen rechnen. Es wird auch zu Rauchentwicklungen kommen, teilte die Bundeswehr mit. Die Truppenbewegungen in der Stadt finden im Schwerpunkt nachts statt – so wie im Ernstfall.
Die Bundeswehr betont, dass das Manöver so nah an der Realität wie möglich durchgeführt werden muss, um auf einen möglichen Ernstfall vorbereitet zu sein. Eng eingebunden sind Behörden und zivile Unternehmen, darunter Airbus und die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA).
Beobachter warnen jedoch, dass die Bedeutung Hamburgs als Umschlagsplatz für Militärtransporte im Kriegsfall die Stadt zu einem wichtigen Angriffsziel machen würde.
Proteste gegen das Manöver sind angekündigt.
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