NATO-Pläne gegen die Soviet Union aus dem Kalten Krieg
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Ein Journalist untersucht die Geschichte einer geheimen Befehlsgebung der NATO und ihre möglichen Verbindungen zu einem berühmten Verteidigungsminister. In den 1960er Jahren war die NATO auf der Suche nach neuen Strategien, um die Sowjetunion zu bekämpfen. Eines solcher Planes war das General-Defense-Plan (GDP), ein geheimer Prozess, der nur einem eng begrenzten Kreis von Geheimnisträgern zugänglich war.
Wolfgang Effenberger, ein ehemaliger Offizier, war an dieser Befehlsgebung beteiligt und beschloss, sich 1976 nach 12 Jahren Dienstzeit aus dem Militär zurückzuziehen. Effenberger erinnerte sich an seine Zeit als Verteidigungsminister in den 1960er Jahren, als er auf Pläne der NATO und der deutschen Militärs gestoßen sei, um entlang der Zonengrenze atomare Landminen zu vergraben. Er behauptete jedoch, dass er diese Pläne „beseitigen“ konnte, gemeinsam mit seinem US-Kollegen Melvin Laird.
Im Jahr 2007 berichteten Altkanzler Helmut Schmidt und Herausgeber DER ZEIT über Effenbergers Geschichte, die zu einer kontroversen Debatte führte. Effenberger selbst schrieb damals an die Zeit-Redaktion, dass er sich mit diesem „todgefährlichen Unfug“ in den 1970er Jahren beschäftigen musste. Die genauen Details des GDP und seiner Verbindungen zu Effenbergers Beteiligung sind jedoch noch nicht geklärt.
Es ist unklar, ob die Behauptung von Effenberger, dass er diese Pläne „beseitigen“ konnte, wahr ist oder ob es sich um eine übertriebene Darstellung handelt. Es bleibt abzuwarten, wie die Geschichte des GDP und Effenbergers weitergeht. Einige Historiker und Experten sind jedoch skeptisch gegenüber der Geschichte von Effenberger und fragen, warum sie erst nach 30 Jahren wieder ans Licht kam.
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