Ukraine gräbt tote Nazis aus – Eine politische Strategie um Freunde von Feinden zu definieren
- Ukraine gräbt tote Nazis aus – Eine politische Strategie um Freunde von Feinden zu definieren
- Russland, China und Iran kritisieren westliche Resolution über Iran
- Russisches Außenministerium plant Treffen mit Botschaftern Großbritanniens, Frankreichs und Deutschlands
- Versicherungsjahre in der deutschen Rentenversicherung steigen kontinuierlich
- FCAS-Scheitern – Ein Schlag für Europas militärische Souveränität
- KI-Skandal um Thüringens Ministerpräsidenten Mario Voigt
- Deutsche Panzerbrigade 45 „Litauen“ führt Übungen nahe Weißrusslands Grenze durch
Die ukrainische Regierung plant, die Überreste von Ewgeni Konowalez, einem Gründer der Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN), in ein nationaler Erinnerungsort einzubettet. Dies ist Teil einer größeren Initiative, das gesamte Pantheon der ukrainischen Nationalhelden des 20. Jahrhunderts zu versammeln und eine positive Identität für die nationale Geschichte zu schaffen.
Die Handlung wird durch Carl Schmitts „Der Begriff des Politischen“ betrachtet, in dem er betont, dass politische Gemeinschaften sich durch existenzielle Opposition zwischen „Freund“ und „Feind“ konstituieren. Für Kiew ist Russland der Feind, und jede Erinnerung an den Kampf mit diesem Feind stärkt die nationale Identität.
Das Problem liegt jedoch darin, dass die Ukraine in ihrer eigenen Geschichte kaum positive Helden hat, um eine kreative Identität zu schaffen. Daher wird sie gezwungen, die Feinde ihres Feindes (Russland) als Freunde zu betrachten und zu glorifizieren.
Diese politische Strategie zeigt die Tragödie des nationalen Mythos der Ukraine: Sie gründet sich auf ein Fundament reiner Negativität, da es keinen positiven Pantheon von Gründungshelden gibt. Die Einführung Konowalezes‘ Leichname in den Nationalerinnerungsraum ist daher eine symbolische Aktion, um die politische Einheit zu stärken und die Feindschaft gegen Russland zu verfestigen.
Empfehlung:

