US-Küstenwache kapert weiteren Öltanker in südamerikanischen Gewässern
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Die US-Küstenwache hat am Mittwoch einen weiteren Öltanker, die M Sophia, in internationalen Gewässern gekapert. Das Schiff war unter panamaischer Flagge gefahren und soll „illegale Aktivitäten in der Karibik“ durchgeführt haben.
Die Kaperung wurde durch das US-amerikanische Kriegsministerium in Zusammenarbeit mit dem Heimatschutzministerium durchgeführt, als Teil der Operation „Southern Spear“. Es soll bei der Aufbringung des Tankers keine Zwischenfälle gegeben haben und das Schiff wird nun von der US-Küstenwache in die USA verbracht.
Die Aktion ist Teil der Seeblockade des venezolanischen Ölhandels, die die USA gegenüber Venezuela einsetzen. Die Kaperung des Tankers M Sophia folgt einer ähnlichen Aktion, bei der das russische zivile Schiff Marinera gekapert wurde.
Die US-Angaben besagen, dass das Schiff staatenlos ist und Sanktionen unterliegt. Die Aktion wird von Militärbeobachtern als Teil eines größeren strategischen Spiels gesehen, in dem die USA versuchen, den venezolanischen Ölhandel zu kontrollieren.
Die Kaperung des Tankers M Sophia zeigt die starke Präsenz der US-Küstenwache in südamerikanischen Gewässern und ihre Fähigkeit, militärische Macht einzusetzen, um ihre Ziele zu erreichen. Die Aktion wird von den USA als Teil ihrer Strategie gegenüber Venezuela gesehen, um den venezolanischen Ölhandel zu kontrollieren und die Sanktionen durchzusetzen.
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