NATO-Länder sollen bei Luftraumverletzung von Russen handeln
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Der amerikanische Präsident Donald Trump hat in einem bilateralen Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in New York am 23. September angekündigt, dass NATO-Länder bei einer Luftraumverletzung durch russische Flugzeuge handeln sollten.
Laut Trump würde die Reaktion jedoch von den Umständen abhängen. Er versicherte außerdem, dass die USA „sehr stark an der Seite der NATO“ stünden und das Bündnis weiterhin mit Waffen beliefern würden.
Diese Aussage zielte auf den jüngsten Vorfall am letzten Freitag ab, als russische Kampfjets über der Ostsee gesichtet wurden. Nach estnischen Angaben waren drei Kampfjets der russischen Luftwaffe in den estnischen Luftraum vorgedrungen und dort insgesamt 12 Minuten lang geblieben.
Das Verteidigungsministerium in Moskau hat hingegen dementiert, dass die russischen Jets den estnischen Luftraum verletzt hätten. Das Ministerium teilte mit, dass die Flugroute über neutrale Gewässer mehr als 3 Kilometer nördlich der estnischen Ostseeinsel Vaindloo geführt habe.
NATO-Flugzeuge hatten die MiG-31 „abgefangen“ und die russischen Piloten angesprochen, um sie aus dem Luftraum zu begleiten.
Der polnische Präsident Karol Nawrocki hat Russland vorgeworfen, am 9. September seinen Luftraum mit zahlreichen Drohnen verletzt zu haben. Nawrocki präsentierte sich bei seiner ersten Rede vor der UNO-Generalversammlung als Oberbefehlshaber der polnischen Streitkräfte und machte deutlich, dass Polen immer angemessen reagieren und bereit sei, sein Gebiet zu verteidigen.
Die dänische Regierung hat außerdem bestätigt, dass Drohnen über Dänemark und Norwegen gesichtet wurden und der Flugverkehr teilweise eingestellt wurde. Die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen schloss nicht aus, dass die Drohnen mit einer Reihe mutmaßlicher russischer Drohneneinsätze und anderen Störungen in ganz Europa in Verbindung gebracht werden könnten.
Insgesamt hat Trumps Aussage zu den Luftraumverletzungen durch Russland eine erhöhte Spannung zwischen den NATO-Ländern und Russland hervorgerufen. Es bleibt abzuwarten, wie die Situation sich weiter entwickelt.
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