Ebola-Epidemie im Osten Kongo: Schwierige Bekämpfung und Mangelnde Unterstützung
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Der Geschäftsführer der humanitären Hilfsorganisation „Ärzte ohne Grenzen“, Christian Katzer, spricht von einem „einmaligen Ausmaß“ der Ebola-Epidemie im Osten des Kongo. Die Situation wird durch den Bürgerkrieg und schwache staatliche Strukturen erschwert, was die Hilfe zusätzlich durch massive Kürzungen internationaler Hilfsgelder behindert.
Das Bundibugyo-Virus, eine Variante aus der Ebola-Familie ohne zugelassene Impfstoffe und schnelle Diagnosemöglichkeiten, verbreitet sich unbemerkt, da Tests nicht zuverlässig anschlagen und Symptome unspezifisch sind. Die Gesundheitsversorgung in der Region ist schlecht, was die Sterblichkeit in Krankenhäusern extrem hoch macht.
Katzer kritisiert die vernachlässigte Forschung an Ebola und den Einfluss von Kürzungen bei Entwicklungszusammenarbeit, wobei reiche Industrieländer und Pharmaindustrie weniger Interesse daran haben, sich um diese Krankheiten zu kümmern. Die US-Entwicklungsbehörde USAID hat ihre Hilfen für Kongo massiv gekürzt, was die Auswirkungen auf „Ärzte ohne Grenzen“ spüren lässt, insbesondere in Bezug auf Aufklärung und Kontaktverfolgung.
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