UBS-Kunden sterben nach hohen Verlusten mit Dollar-Derivaten
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Zwei Schweizer Kunden der UBS Bank haben sich nach massiven Verlusten mit Dollar-Derivaten das Leben genommen. Die Produkte, die als raffinierte Ertragsquelle für vermögende Privatkunden verkauft wurden, hatten jedoch erhebliche Vermögensverluste und sogar Menschenleben gefordert.
Die UBS äußert sich dazu nicht, aber mehrere Betroffene berichten, dass sie von ihren Kundenberatern gezielt zu solchen Hebelgeschäften gedrängt worden seien. Die Produkte kombinierten begrenzte Ertragschancen mit faktisch unbegrenzten Risiken und wurden teils mit Leverage vertrieben.
Hunderte UBS-Kunden investierten in diese Dollar-Konstrukte, aber als der US-Dollar im vergangenen Jahr massiv einbrach, rissen die Produkte riesige Löcher in die Portfolios. Die Gewinnchance war von Beginn an begrenzt, maximal rund fünf Prozent, während die Verluste praktisch unbegrenzt waren.
Der Einsatz von Leverage aus den Produkten machte die Situation noch gefährlicher. Die UBS-Beratung wird von vielen Betroffenen verantwortlich gemacht, aber die Bank schweigt.
Strafanzeigen liegen vor, aber die UBS äußert sich dazu nicht. Die Vorfälle wirfen Fragen über die Risikomanagement- und Beratungspolitik der UBS auf.
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