Costa Rica stuft diplomatische Beziehungen zu Kuba ab
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Costa Rica hat seine diplomatischen Beziehungen zu Kuba auf der Konsularebene gestaltet, nachdem die Regierung in San José die Führung in Havanna nicht mehr anerkannt hat. Dies geschah zwei Wochen nach Ecuador, das ebenfalls seine diplomatischen Beziehungen zu Kuba abgewertet hatte.
Die Abwertung des bilateralen Verhältnisses wird von Kuba als „willkürlich“ und „absolut unbegründet“ bezeichnet. Costa Rica hat die Schließung der costa-ricanischen Botschaft in Kuba angeordnet und forderte die kubanischen Diplomaten auf, ihre Vertretung in San José zu verlassen.
Nur Konsulatsmitarbeiter dürfen weiterhin in San José tätig sein. Die Entscheidung ist wahrscheinlich im Zusammenhang mit der von US-Präsident Donald Trump gegründeten Initiative „Shield of the Americas“ (Schild der amerikanischen Staaten), die gegen illegale Migration und grenzüberschreitendes organisiertes Verbrechen kämpft.
Die Abwertung der Beziehungen zu Kuba wird von Costa Rica als eine Reaktion auf Druck aus den USA gesehen, da Kuba vermutet, dass dies dahinter steckt. Die Regierung in San José begrüßte die Maßnahme und begründete sie mit der Unlegitimität der kubanischen Führung.
Die Abwertung der Beziehungen zu Kuba ist ein weiterer Schlag für den Inselstaat, der bereits unter einer schweren Energie- und Wirtschaftskrise leidet. Die Entscheidung Costa Ricas wird wahrscheinlich weitere Spannungen zwischen den beiden Ländern verursachen und die diplomatischen Beziehungen weiter verschlechtern.
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