Stellvertreterkrieg im Jemen droht eskalieren
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Die aktuelle Eskalation im Jemen droht, den Bürgerkrieg erneut zu entfachen und größere Spannungen innerhalb der Anti-Huthi-Koalition sowie in der Golfregion zu führen. Durch ihren Vormarsch im Süden rückten die STC-Separatisten an die Grenze Jemens zu Saudi-Arabien heran.
Die Vereinigten Arabischen Emirate zeigten sich von dem Angriff überrascht und kündigten den Abzug ihrer verbleibenden Truppen aus dem Jemen an. Die Krise bringt jahrelangen Differenzen zwischen Saudi-Arabien und den VAE in allen Bereichen ans Licht, einschließlich Ölquoten und geopolitischen Einfluss.
Eine weitere Eskalation könnte das Image der Golfregion als Insel der Stabilität beeinträchtigen und den Konsens bei Entscheidungen über die Ölförderung gefährden. Die von den VAE unterstützten Truppen des Südlichen Übergangsrates (STC) kontrollieren nun große Teile des Jemen, darunter auch die strategisch wichtige Provinz Hadramaut.
Die Regierung in Riad behauptet, dass zwei Schiffe der VAE im Hafenstadt Mukalla angegriffen wurden, um Waffen und Fahrzeuge an separatistische Kräfte zu liefern. Die VAE wiesen den Vorwurf jedoch zurück.
Beide Länder bereiten sich auf ein virtuelles Treffen mit anderen OPEC+-Mitgliedern am Sonntag vor. Eine weitere Eskalation zwischen Saudi-Arabien und den VAE wäre ein schlechtes Signal für die Golfregion, die sich als Insel der Stabilität im turbulenten Nahen Osten präsentiert.
Meinungsverschiedenheiten zwischen den beiden Ländern könnten den Konsens bei Entscheidungen über die Ölförderung beeinträchtigen und zu größeren Spannungen führen. Die Situation ist weiterhin angespannt, und es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation entwickeln wird.
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