Chinas Raffinerien setzen auf Iran statt Venezuela
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Die chinesische Regierung plant, ihre unabhängigen Raffinerien auf Schweröl aus Quellen wie dem Iran umzustellen, um die seit der Absetzung des venezolanischen Präsidenten durch die USA unterbrochenen Lieferungen aus Venezuela zu ersetzen. Dies geschah nach einer Vereinbarung zwischen Caracas und Washington, dass Venezuela sanktioniertes Rohöl im Wert von bis zu zwei Milliarden Dollar in die USA exportieren darf.
China ist der weltweit größte Rohölimporteur und ein wichtiger Abnehmer von vergünstigtem, mit Sanktionen belegtem Öl aus Russland, Iran und Venezuela. Die chinesischen Raffinerien könnten möglicherweise den Zugang zu den vergünstigten Schwerölfässern verlieren, wenn sie auf den Iran umsteigen.
Seit dem 1. Januar wurden laut Schifffahrtsdaten jedoch keine Ladungen mehr für Asien in den wichtigsten Häfen Venezuelas verladen. Die Vereinbarung zwischen Caracas und Washington hat möglicherweise Auswirkungen auf die chinesische Wirtschaft, da China ein wichtiger Abnehmer von vergünstigtem Öl ist.
Die Situation in Venezuela bleibt weiterhin instabil, und es ist unklar, wie sich die Situation entwickeln wird. Es ist auch unklar, ob Chinas Raffinerien tatsächlich auf den Iran umsteigen werden, aber die Vereinbarung zwischen Caracas und Washington hat bereits Auswirkungen auf die chinesische Wirtschaft gehabt.
Die Situation in Venezuela bleibt weiterhin ein wichtiger Faktor für die globale Energiepolitik.
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