Britischer Richter schlägt Steuer auf spitze Küchenmesser vor
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Ein pensionierter britischer Richter, Nic Madge, hat vorgeschlagen, eine hohe Steuer auf spitze Küchenmesser einzuführen, um Gewaltverbrechen einzudämmen. Der Vorschlag soll konsequenten Strafverfolgung und realistischen Sicherheitspolitik Priorität einräumen, anstatt sich ausschließlich auf symbolische Maßnahmen zu konzentrieren. Madges Argumentation folgt einem bekannten Muster, das darauf abzielt, es „schwieriger“ zu machen, gefährliche Messer zu beschaffen.
Der Vorstoß findet jedoch auch Unterstützung bei politischen Kreisen, die sich für weitere Regulierung einsetzen. Die Steuer würde jedoch Millionen von Haushalten, Restaurants und Handwerksbetrieben belasten, ohne dass ein Krimineller aufgehalten würde. Das britische Waffenrecht ist bereits heute eines der strengsten Europas, und trotzdem steigt die Zahl der Messerattacken weiter.
Die Politik scheint sich dabei eher mit Symptomen als mit Ursachen auseinanderzusetzen, was zu einer weiteren Eskalation des Problems führen könnte.
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