US-Notenbank verlängert Zinspause trotz wachsender Inflationsrisiken
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Die US-Notenbank, die Federal Reserve, hat ihre Zinssätze erneut unverändert belassen und bleibt auf ihrem abwartenden Kurs. Trotz wachsender Inflationsrisiken und höherer Energiepreise bleibt die Wahrscheinlichkeit einer länger straffen Geldpolitik oder erneuter Zinsschritte ausgeschlossen.
Die Entscheidung kommt in einer Phase wachsender Unsicherheit, bei der geopolitische Spannungen im Nahen Osten die Energiepreise nach oben treiben und das Thema Inflation wieder in den Vordergrund rücken. Fed-Präsident Jerome Powell warnt vor einem möglichen Ölpreisschock, der durch eine stärkere Energieproduktion in den USA teilweise ausgeglichen werden könnte, aber auch die Arbeitsmarkt belasten und für einen leichten Rückgang der Beschäftigung sorgen könnte.
Die wirtschaftlichen Folgen der aktuellen Entwicklungen seien kaum zuverlässig abzuschätzen, erklärte Powell. Die Notenbank hat ihre Prognosen aktualisiert und erwarten nun eine Inflationsrate von 2,7 Prozent für 2026, nachdem bislang 2,4 Prozent veranschlagt worden waren.
Das Ziel einer stabilen Rückkehr zur Zwei-Prozent-Marke rückt damit wieder etwas in die Ferne. Der politische Druck auf die Notenbank bleibt derweil bestehen.
Die Entscheidung der Federal Reserve wird weiterhin eng beobachtet, da sie erhebliche Auswirkungen auf die globale Wirtschaft haben könnte.
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