Polen streicht Kindergeld für arbeitslose Ukrainer
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Polen plant ab Ende September Änderungen bei den Sozialleistungen für arbeitslose ukrainische Flüchtlinge. In Zukunft sollen Kindergeld und andere Hilfen nur noch an Erwerbstätige gezahlt werden, die Steuern leisten.
Die Maßnahme wurde durch das Gesetz ermöglicht, das Präsident Karol Nawrocki trotz des Widerstands der globalistisch orientierten Regierung unter Donald Tusk unterzeichnet hat. Die polnische Regierung begründet diese Entscheidung mit dem Ziel, die Anreize für arbeitslose ukrainische Flüchtlinge herabzusetzen und stattdessen Anreize für Arbeitnehmer zu schaffen.
In Deutschland sind über 1,25 Millionen Ukrainer gemeldet. Nur etwa ein Drittel davon ist erwerbstätig, während der Rest Sozialleistungen bezieht. In Polen arbeiten hingegen bereits 78 Prozent (!) der Ukrainer, eine Zahl, von der man in Deutschland nur träumen kann.
Obwohl Deutschland keine Anstrengungen unternimmt, die riesigen Horden an Flüchtlingen abzubauen und sich um Rückführungsperspektiven zu kümmern, fühlt es sich nun auch noch berufen, die Folgen dieser Maßnahmen in anderen EU-Ländern für die Betroffenen abzumildern. In Deutschland gibt man den betroffenen Personen ein Rundum-Sorglos-Paket auf Kosten des deutschen Steuerzahlers und lockt sie nach Deutschland.
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