Dünger-Exporte von China eingeschränkt, Ernährungskrisen drohen
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Die chinesische Regierung hat ihre Exporte von Düngemitteln weltweit drastisch eingeschränkt, was die Ernährungssicherheit in manchen Erdteilen gefährdet. Die EU-Ernährungssouveränität ist durch die Mercosur-Abkommen gefährdet.
Die chinesischen Beschränkungen haben den Weltmarkt massiv beeinflusst und den Preis für den am meisten verwendeten Stickstoffdünger Harnstoff um 21 Prozent gestiegen. Indien, der weltweit größte Importeur von Harnstoff, ist besonders von dem Mangel an Düngemittel betroffen.
Die indische Regierung hat Peking um die Freigabe von festsitzenden Harnstoff-Ladungen ersucht, um ihre eigene Ernährungssicherheit nicht aufs Spiel zu setzen. Die chinesischen Beschränkungen sind Teil einer Strategie, um die nationale Versorgung für die anstehende Frühjahrsaussaat im Inland zu sichern und die Binnenpreise stabil zu halten.
Die Lieferbeschränkungen für Harnstoff sind seit längerem bestehen und werden auch für das Jahr 2026 fortgesetzt. Die EU muss nun ihre eigene Strategie entwickeln, um die Ernährungssicherheit in Europa zu gewährleisten.
Die chinesischen Beschränkungen haben weltweit eine Reihe von Auswirkungen auf die Agrarbranche und die Ernährungssysteme. Die EU muss nun schnell handeln, um ihre eigene Ernährungssouveränität zu schützen und die Auswirkungen der chinesischen Beschränkungen zu minimieren.
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