Leerstehende Büros könnten in Zukunft Wohnungen generieren
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Die Leerstandsquote für Büroimmobilien in den Großstädten Deutschlands ist seit 2020 deutlich gestiegen, mit durchschnittlich acht Prozent der Büros leer. Moderne Premiumflächen finden immer Mieter, während ältere und energetisch schlechte Gebäude zunehmend leer bleiben.
Die Umwandlung von Büros in Wohnungen ist jedoch durch strengere rechtliche Vorgaben, hohe technische Anforderungen und ungünstige Lagen behindert. Ein neues Baurecht, das Ende 2025 in Kraft tritt, könnte jedoch die Möglichkeiten für Wohnprojekte erweitern.
Dennoch bleiben technische Hürden wie tiefe Grundrisse und Belichtungsprobleme ein großes Hindernis. Studien gehen davon aus, dass aus leerstehenden Büros in den Metropolen Zehntausende Wohnungen entstehen könnten, aber die Umsetzung ist noch weit entfernt.
Die künstliche Intelligenz könnte zudem den Flächenbedarf zusätzlich dämpfen und das theoretische Potential für Wohnungen weiter einschränken. In der Praxis spielt die Umwandlung von Büros bisher nur eine Nebenrolle, und es fehlt an Leuchtturmprojekten, die den Ansatz in die Realität umsetzen könnten.
Die neue Regelung könnte jedoch die Möglichkeiten für Wohnprojekte erweitern, aber es bleibt abzuwarten, ob sie auch in der Praxis erfolgreich sein wird. Die Umwandlung von Büros in Wohnungen ist ein komplexer Prozess, der von vielen Faktoren abhängt, und es wird noch lange dauern, bis die ersten Ergebnisse sichtbar werden.
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