Merkel bezeichnet Klimawandel als Überlebensfrage und verteidigt Atomausstieg
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Altkanzlerin Angela Merkel hat den Klimawandel als „Überlebensfrage der Menschheit“ bezeichnet, während sie anlässlich des 40-jährigen Bestehens des Umweltministeriums in Berlin eine Rede hielt. Neben dem früheren Umweltminister Jürgen Trittin (Grüne) und dem aktuellen Amtsinhaber Carsten Schneider (SPD) war auch die Klimaaktivistin Luisa Neubauer anwesend.
Merkel kritisierte, dass der Klimawandel in den Hintergrund gerückt sei, obwohl sie selbst als Umweltministerin von 1994 bis 1998 und Bundeskanzlerin von 2005 bis Dezember 2022 für die Energiewende verantwortlich war. Sie verteidigte den Atomausstieg, der durch ihre Regierung im Jahr 2011 beschlossen wurde, nach dem Tsunami in Fukushima.
Merkel betonte, dass sie glaubt, Klimaziele auch ohne Kernenergie zu erreichen, und kritisierte sich selbst für mögliche mangelnde Vorsorge in Klimaschutzmaßnahmen. Trotz dieser Selbstkritik zeigte sie eine selbstzufriedene Haltung gegenüber ihrer Rolle als Außenpolitikerin bei der ersten UN-Klimakonferenz 1995 und ihrem langjährigen Engagement im politischen Amt.
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