Elektroautos profitieren von Förderprämie und hohen Kraftstoffpreisen
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Die Neuzulassungen von Elektroautorennen in Deutschland im Mai 2026 stiegen um 39,3 Prozent auf knapp 60.000 Einheiten, was das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) am 3. Juni bekannt gab. Insgesamt blieben die Neuzulassungen stabil mit 239.448 Einheiten und einem Anstieg von 0,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
Das Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) registriert ein spürbares Interesse der Verbraucherinnen und Verbraucher an E-Mobilität, insbesondere in Anbetracht der hohen Kraftstoffpreise. Der Anteil von Elektroautos an den Neuzulassungen stieg auf 25 Prozent, verglichen mit 18 Prozent im Mai 2025. Besonders bemerkenswert ist die Entwicklung, da der Mai 2026 zwei Arbeitstage weniger aufwies als der Vorjahresmonat.
Laut KBA-Daten wurden vor allem Autos der Marke Tesla (plus 322 Prozent) oder der chinesischen Marken BYD (plus 232 Prozent) und Leapmotor (plus 139 Prozent) gekauft. Die neue staatliche E-Auto-Förderprämie, die seit zwei Wochen beantragt werden kann, gilt rückwirkend für seit dem 1. Januar zugelassene Autos.
Sie richtet sich vor allem an Menschen mit mittlerem und geringem Einkommen und kann je nach Automodell, Haushaltsgröße und Einkommen 1500 bis 6000 Euro betragen. EY-Autoexperte Constantin Gall sieht die Prämie kritisch.
Er meint, dass sie den Absatz von Elektroautos zwar kräftig antrieb, aber kein Wachstum aus eigener Kraft sei. Abgesehen vom Elektrosegment schrumpften die Neuzulassungen.
Die negativen Auswirkungen des Iran-Kriegs wögen zudem schwerer: Die Inflation steigt, der Arbeitsmarkt schwächelt und Menschen haben weniger Geld zur Verfügung.
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