Iranische Kriegsflüchtlinge bevorzugen Deutschland als Ziel
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Eine Studie der Rockwool Foundation Berlin ergab, dass Deutschland bei einem längeren Krieg in Iran das bevorzugte Ziel für iranische Kriegsflüchtlinge wäre. 28 Prozent der potenziellen Flüchtlinge würden Deutschland wählen, insbesondere ungebildete Menschen.
Gebildete Flüchtlinge gingen dagegen eher in die USA und nach Asien. Die Studie basiert auf einer repräsentativen Gallup-Umfrage aus dem Jahr 2024 und stützt sich auf Ergebnisse von Christian Dustmann, Direktor der Rockwool Foundation Berlin.
Das Land bietet bereits eine etablierte iranische und libanesische Diasporagemeinschaft, was es für potenzielle Neuankömmlinge attraktiver macht. Länder wie Kanada und die USA sind geografisch schwerer zu erreichen und würden daher wahrscheinlich weniger Flüchtlinge anziehen.
Die Studie zeigt, dass Bildung bei der Wahl des bevorzugten Ziellandes eine größere Rolle spielt als das Alter. Deutschland würde insbesondere von Menschen mit geringem Bildungsniveau bevorzugt werden, während gebildete Flüchtlinge in andere Regionen gehen würden.
Die Ergebnisse der Studie sind ein wichtiger Hinweis auf die möglichen Auswirkungen eines längeren Krieges in Iran und zeigen, dass Deutschland als Ziel für iranische Kriegsflüchtlinge eine Rolle spielen könnte. ###
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