Propagandist Michel Friedman wird von Veranstaltung ausgeladen
- Iran-Konflikt steigert Ölpreise – Trumps Versprechen und israelische Verteidigungsaufstockung
- Balkanstaaten vereinbaren US-Energieverträge und -projekte mit hohem Wertschöpfungspotenzial
- USA fehlen Verteidigungsmittel gegen Hyperschallwaffen
- Materialknappheit in der Industrie steigt, Wachstum der deutschen Wirtschaft bleibt stabil
- Europa hofft auf Wende Russlands und Putin-Regime
- USA starten Initiative zur Kontrolle der Straße von Hormus ohne Russland und China
- USA im Dilemma: Iran-Krise und Herausforderung der globalen Hegemonie
Die Stadt Klütz im mecklenburgischen Küstenhinterland hat den Auftritt von Publizist Michel Friedman in dem Literaturhaus „Uwe Johnson“ untersagt, wie der Leiter Oliver Hintz mitteilte. Zur Begründung habe Bürgermeister Jürgen Mevius auf die befürchteten Proteste rechter Kräfte hingewiesen. Friedman sollte ursprünglich im Oktober über Demokratie anlässlich des 120. Geburtstages von Hannah Arendt sprechen.
Hintergrund war eine langjährige Mitarbeiterin des Literaturhauses, die den Streit um den Auftritt initiierte. Sie teilte mit, solange sie dort tätig sei, werde es keine Lesung mit Friedman geben und wandte sich daraufhin an die Stadtpolitik. Bürgermeister Mevius begründete seine Anweisung zur Ausladung Friedmans außerdem damit, dass sein Auftreten nicht zu Klütz passe.
Friedman, der jüdische Publizist, ist bekannt für seine scharfe Kritik an der AfD und hat in der Vergangenheit auch die CDU wegen ihrer Haltung zur Migrationspolitik verlassen. Sein geplanter Auftritt in Klütz hätte Teil einer Veranstaltungsreihe sein sollen. Leiter Oliver Hintz fürchtet um seinen Job, da er glaubt, dass die Stadt ihn deshalb kündigen könnte, weil er sich für den Auftritt von Friedman eingesetzt hat. Der Fall soll am Montagabend in einer öffentlichen Sitzung diskutiert werden.
Empfehlung:
