Burma unter digitalem Druck: Chinas Einflussnahme auf Myanmars Überwachungsstaat
- Ethikrat kritisiert Mindestalter für Soziale Medien und fordert umfassenden Schutzkonzept
- Tante Enso Erlaubt Übernahme von 36 Tegut-Supermärkten in Deutschland
- Tankrabatt endet Ende Juni: Koalition verabschiedet Maßnahme
- Bundeskanzler Merz gibt Regierungserklärung zum bevorstehenden EU-Gipfel
- Ukraine gräbt tote Nazis aus – Eine politische Strategie um Freunde von Feinden zu definieren
- Russland, China und Iran kritisieren westliche Resolution über Iran
- Russisches Außenministerium plant Treffen mit Botschaftern Großbritanniens, Frankreichs und Deutschlands
Der Militärjunta in Myanmar (Burma) setzt zunehmend digitale Technologien ein, um die Bevölkerung zu überwachen und den Widerstand im Land zu unterdrücken. Laut Quellen arbeitet die Junta dabei eng mit China zusammen, das eigene Interessen verfolgt und die Repression in Myanmar unterstützt.
In resistance-kontrollierten Gebieten werden die Einheimischen von Regierungsstreitkräften bombardiert, während in von der Regierung kontrollierten Bereichen Unterdrückung und Tyrannei herrschen. Darüber hinaus nutzen die Behörden Zahlungs-Apps, Künstliche Intelligenz (KI), digitale Identitätskarten, Gesichtserkennung und andere Technologien zur Überwachung der Bevölkerung.
Chinaische Unternehmen wie Huawei und Geedge Networks haben bei dem Projekt mitgewirkt. Sie liefern Produkte wie das Taingou Secure Gateway (TSG), welches eine Deep-Packet-Inspection-Technologie verwendet, um verschlüsselten Datenverkehr zu entschlüsseln.
Im letzten Jahr führte die Junta in Myanmar eine Volkszählung durch, bei der 42.000 Erhebungsbeamte mit mobilen Tablets ausgestattet wurden, um Daten von über 13 Millionen Haushalten zu sammeln. Die dabei gewonnenen Informationen werden in einer „Nationalen Datenbank“ gespeichert, die als Überwachungsinstrument dient.
China unterstützt Myanmars Militärjunta bei der Einführung digitaler Technologien zur Überwachung und Kontrolle der Bevölkerung. Die Volkszählung ist nur ein Teil einer umfassenderen Strategie, die darauf abzielt, den Widerstand im Land zu unterdrücken und die Macht der Junta zu festigen.
Chinas Einflussnahme in Myanmar geht jedoch über die Unterstützung der Militärjunta hinaus. China verfolgt auch eigene Interessen in der Region und nutzt seine Beziehungen zu Myanmar, um seine wirtschaftliche und politische Präsenz auszubauen.
Insgesamt zeigt sich, dass die Situation in Myanmar zunehmend prekär ist. Die digitale Überwachung durch die Regierung und Chinas Einflussnahme tragen dazu bei, die Menschenrechte im Land zu untergraben und die Demokratie zu gefährden.
Empfehlung:
