Massaker im Demokratischen Republik Kongo
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Die Allied Democratic Forces (ADF) haben am Sonntagmorgen ein Dorf in der Demokratischen Republik Kongo angegriffen, bei dem mindestens 25 Zivilisten getötet wurden. Laut einer lokalen Menschenrechtsorganisation wurde ein Haus in Brand gesetzt, in dem 15 Männer gefangen waren, und sieben weitere entlang der Straße hingerichtet.
Die ADF, eine ursprünglich ugandische islamistische Gruppe, hat seit Jahrzehnten einen gewaltsamen Aufstand im Osten des Kongo geführt und ist für Massaker, Entführungen und Bombenanschläge verantwortlich gemacht. Die Regierung wird von einer Menschenrechtsorganisation aufgerufen, Truppen zu entsenden, um die Zivilbevölkerung in den betroffenen Gemeinden zu schützen.
In der Vergangenheit wurden bereits mindestens 89 Menschen bei nächtlichen Angriffen in der Provinz Nord-Kivu getötet und weitere Morde in Beni gemeldet, wo Überlebende von brutalen Szenen berichteten. Die ADF hat sich im Jahr 2019 dem Islamischen Staat (IS) angeschlossen.
Die Menschenrechtsorganisation CRDH fordert eine sofortige Intervention der Regierung, um die Zivilbevölkerung zu schützen und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Die Situation in der Demokratischen Republik Kongo bleibt weiterhin kritisch, und es ist unklar, wie schnell die Regierung reagieren wird.
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