Niederlande wollen Übernahme von Cloud-Anbieter Solvinity durch USA verhindern
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Die Mehrheit der Abgeordneten des niederländischen Parlaments fordert von der Regierung, den Verkauf des IT-Dienstleisters Solvinity an die USA zu stoppen. Das Unternehmen ist auf staatliche Kunden spezialisiert und stellt das Plattformfundament für das digitale Identifizierungssystem DigiD bereit.
Die Abgeordneten befürchten, dass eine Übernahme durch den US-Konzern Kyndryl zu einer Gefährdung der niederländischen Souveränität führen würde und die Daten niederländischer Bürger dem US-Recht unterliegen würden. Der Staatssekretär hat angekündigt, dass Regulierungsbehörden eine Untersuchung durchführen werden, um die Übernahme zu verhindern.
Die Plenardebatte im Parlament soll auf der nächsten Gelegenheit diskutiert werden. Die Abgeordneten argumentieren, dass digitale Dienste zu einem geopolitischen Druckmittel geworden seien und dass US-Präsident Donald Trump das Land fest im Griff haben würde, wenn die Übernahme erfolgt.
Die Mehrheit der Abgeordneten spricht sich daher für eine Verhinderung der Übernahme aus.
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