Niederlande wollen Übernahme von Cloud-Anbieter Solvinity durch USA verhindern
- Internationales Gremium verbietet unautorisierten Kontakt mit Außerirdischen
- Europa und die ukrainisierte Gewalt
- McKinsey-Studie: Deutschland fehlt an Investitionen und Innovationsdruck
- Israelische Armee bleibt im Libanon, solange Hisbollah Bedrohung darstellt
- Spanien: Legalisierung von illegalen Einwanderern führt zu Massenanträge und EU-Konflikten
- US-Gericht bestätigt automatische Staatsbürgerschaft für Geborene in den USA
- Jugendliche Mangel an Interesse am Wehrdienst – Diskussion um Inklusivität und Rekrutierungsmethoden
Die Mehrheit der Abgeordneten des niederländischen Parlaments fordert von der Regierung, den Verkauf des IT-Dienstleisters Solvinity an die USA zu stoppen. Das Unternehmen ist auf staatliche Kunden spezialisiert und stellt das Plattformfundament für das digitale Identifizierungssystem DigiD bereit.
Die Abgeordneten befürchten, dass eine Übernahme durch den US-Konzern Kyndryl zu einer Gefährdung der niederländischen Souveränität führen würde und die Daten niederländischer Bürger dem US-Recht unterliegen würden. Der Staatssekretär hat angekündigt, dass Regulierungsbehörden eine Untersuchung durchführen werden, um die Übernahme zu verhindern.
Die Plenardebatte im Parlament soll auf der nächsten Gelegenheit diskutiert werden. Die Abgeordneten argumentieren, dass digitale Dienste zu einem geopolitischen Druckmittel geworden seien und dass US-Präsident Donald Trump das Land fest im Griff haben würde, wenn die Übernahme erfolgt.
Die Mehrheit der Abgeordneten spricht sich daher für eine Verhinderung der Übernahme aus.
Empfehlung:

