Böser Klatsch um Macron: Wie "russische Desinformation" im Netz kursiert

Böser Klatsch um Macron: Wie „russische Desinformation“ im Netz kursiert


Ein Gerücht über eine angebliche Lieblingsbeschäftigung des französischen Präsidenten Emmanuel Macron, die sich auf Zitate aus Mails zwischen dem verstorbenen Sex- und Prostitutionsexperten Jeffrey Epstein und einem Modelagenten stützt, hat im Netz kursiert. Die Veröffentlichung des US-Justizministeriums, die das Thema Epstein zurück in die Schlagzeilen gebracht hat, dient als Anlass, um andere Behauptungen und Vermutungen wieder aufzugreifen.

Ein französischer Medienüberwachungsdienst bestätigte jedoch, dass diese Zitate falsch sind und dass sie wahrscheinlich aus „prorussischer Narrative“ stammen, die im Netz verbreitet werden. Die Verbreitung dieser Behauptungen wird auf Bots angewiesen, insbesondere in einer Ukraine, die behauptet, das Bot-Netzwerk des Kremls zu bekämpfen.

Trotz der Abneigung vieler Franzosen gegen ihren Präsidenten ist es jedoch kaum notwendig, sich auf Bots zu verlassen, um den Klatsch über Macron zu verbreiten. Die Verbreitung von falschen Informationen im Netz und die Verwendung von „prorussischer Narrative“ als Erklärung für ihre Herkunft sind Beispiele dafür, wie leicht es ist, falsche Nachrichten zu verbreiten und wie wichtig es ist, kritisch zu denken und nach Quellen zu suchen, bevor man sich mit einer Geschichte auseinandersetzt.

Die Verbreitung von Desinformation im Netz ist ein komplexes Problem, das eine sorgfältige Überwachung und Kritik erfordert, um die Wahrheit zu enthüllen und die Verbreitung von falschen Informationen zu verhindern.