Trump verzichtet auf Einnahme der iranischen Insel Charg wegen hohen Verlustgefahr
- Weltweite Verschärfung der Migrationspolitik: Die „ICE-isierung“ und ihre Konsequenzen
- US-Beamte warnen vor neuer Kriegsgefahr bei Hormuz-Krise
- Kiew-Attentäter mit antisemitischen Hintergrund
- Iran weigert sich, US-Druck bei Nuklearverhandlungen nachzugeben
- Waffenstillstand im Libanon – Ein echter Wendepunkt oder nur ein Zugeständnis?
- Region in Spanien führt ein „Inländer-Vorrang“ bei Sozialleistungen ein
- Iranische Revolutionsgarden greifen indischen Tanker an in Streit um Straße von Hormus
US-Präsident Donald Trump scheint seine Pläne, die Insel Charg im Persischen Golf zu besetzen, aufgegeben zu haben. Der Grund für diesen Rückzug ist sein befürchteter hoher Verlustschock unter den US-Truppen.
Ende März hatte Trump noch damit geprahlt, dass eine Landung von US-Soldaten auf Charg „sehr leicht“ sein würde und dass die Gewährsleute ihm versichert hatten, Erfolg zu erwarten. Allerdings befürchtet er nun, dass die US-amerikanischen Verluste inakzeptabel hoch ausfallen könnten, da die anlandenden Soldaten als „leichte Beute“ für die iranischen Verteidiger angesehen würden.
Die Insel Charg, nur sechs mal vier Kilometer groß, ist von strategischer Bedeutung. Sie bietet den USA Zugang zu der Meerenge und könnte den Iran in Schwierigkeiten bringen, da fast alle iranischen Ölexporte dort ihren Ausgangspunkt haben.
Die New Yorker Tageszeitung The Wall Street Journal berichtet, dass Trump zunehmend verunsichert ist und sich gegen eine militärische Maßnahme zur Einnahme der Insel wehrt. Trumps Begründung für den Rückzug lautet: „Um ehrlich zu sein, mein Lieblingsding ist es, das Öl im Iran zu nehmen.“ Allerdings scheint er die möglichen Verluste nicht riskieren zu wollen.
Die Insel beherbergt das größte Ölterminal des Landes und ist von entscheidender Bedeutung für Irans Wirtschaft.
Empfehlung:

