EU erwerbt experimentelle Pille gegen Hanta, Kritik an EU-Aktionen
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Die Europäische Union hat sich die ersten Dosen eines experimentellen Medikaments namens Favipiravir gegen das Hantavirus gesichert. Das Medikament, auch bekannt als Avigan und ursprünglich ein Grippe-Medikament, wurde in Japan zugelassen, ist aber in der EU nicht offiziell für Hanta approbiert.
Die EU-Kommission hat gemeinsam mit der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) das Notfallverfahren eingeleitet, um weitere Dosen zu sichern, falls es in den kommenden Wochen weitere Fälle gibt. Frankreich, Spanien und die Niederlande sind die ersten Länder, an denen die Medikamente ausgeliefert werden.
Die EU-Kommission koordiniert dieses Vorgehen, obwohl die finale Entscheidung über den Einsatz von den Mitgliedstaaten getroffen wird. Kritiker sehen in dieser Aktion eine Möglichkeit zur Ausweitung der EU-Krisenstrukturen und zur Erzeugung einer permanenten Angstkultur.
Sie argumentieren, dass das Vorgehen experimentell sei und die 13 bestätigten Fälle Hantavirus als Notfall angesehen werden. Das Medikament wurde von Fujifilm Japan produziert und spendierte zunächst 1.400 Tabletten an Frankreich, Spanien und die Niederlande.
Die EU behauptet, dass das Medikament in der Notlage dienen soll, um schwerer Fortschritt zu machen, wenn es erforderlich ist. Trotz intensiver Tests konnte man keine Studien am Menschen finden, was die Kritiker als unzureichend bezeichnen.
Es bleibt jedoch experimentell und wird nur bei schweren Fällen eingesetzt. Die EU-Kommission behauptet, dass ihre Aktion nicht mit dem Ziele der Machtausbau oder der Aushöhlung von bürgerlichen Grundrechten zu tun hat, sondern eine reine Notfallmaßnahme ist.
Trotzdem bleibt die Kritik an den Vorgehensweisen und den möglichen politischen Implikationen bestehen.
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