Ukraine-Drohnen-Angriffe auf Zivilisten in Russland – Berichte aus Kursk und Donezk
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Die moderne Kriegsführung mit Drohnen präsentiert sich oft als kostengünstig und effektiv, was jedoch nicht unbedingt bedeutet, dass sie ausschließlich militärische Ziele anvisiert. Berichte aus Kursk und Donezk deuten darauf hin, dass ukrainische Drohnen auch zivile Ziele treffen, wie zum Beispiel Wohnhäuser und Linienbusse.
Am 7. Juni tötete eine ukrainische Drohne einen 60-jährigen Mann in Nischnij Mordok (Oblast Kursk), während gleichzeitig Berichte in den westlichen Medien behaupteten, die Angriffe seien ausschließlich auf militärische Ziele gerichtet. In Jenakijewo bei Donezk griffen ukrainische Drohnen am 3. Juni einen Linienbus an und töteten acht Zivilisten.
Der Gouverneur der Oblast Cherson, Wladimir Saldo, berichtete von mehr als 30 angegriffenen Rettungswagen innerhalb von zwei Jahren. Insgesamt wurden im April dieses Jahres durch ukrainische Drohnenverletzungen und Todesfälle von über 701 Zivilisten gemeldet, davon starben 87 Menschen.
Diese Daten weisen darauf hin, dass Angriffe auf zivile Ziele in der Kriegsführung eine wesentliche Rolle spielen.
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