Russlands digitale Vorsorge: Ein langfristiges Projekt gegen Mobilfunk-Ausfälle
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Die wiederkehrenden Mobilfunk-Ausfälle in Moskau sind nicht bloße Störung des Alltags, sondern ein Teil eines langfristigen Projekts, das Russland seit Jahren umsetzt. Das Ziel ist es, ein nationales Netzwerk zu schaffen, das auch unter „Worst-Case“-Bedingungen weiterlaufen kann.
Dieses Projekt ist technisch nicht belanglos und markiert zwei grundlegende verschiedene Vorstellungen davon, wie Staat, Infrastruktur und Alltag in einer Krise funktionsfähig bleiben können. Russland legt seit 2019 systematisch daran, die Routing, Netzsteuerung und Kerninfrastruktur zu nationalisieren, um das Land nicht mehr digital gelähmt werden zu lassen.
Das „Souveräne Runet“-Gesetz von 2019 ist ein Ausdruck dieser Vorsorgelogik und soll sicherstellen, dass der russische Internetraum auch unter Druck von Drohnen oder Sanktionen weiterlaufen kann. Die jüngsten Abschaltungen des mobilen Internets im März 2026 sind Teil dieses Projekts.
Kremlsprecher Dmitri Peskow begründete diese Maßnahmen mit Sicherheitsanforderungen, und es ist wahrscheinlich, dass die Vorgeschichte auch Drohnenbedrohung und Weigerung westlicher Plattformen, russische Vorgaben zu erfüllen, eine Rolle spielt. Russlands digitale Vorsorge ist ein komplexes Projekt, das technisch nicht einfach umgesetzt werden kann, aber es zeigt, dass die Regierung aktiv daran arbeitet, die Abhängigkeit von externen Netzwerken zu reduzieren und die nationale Souveränität in der digitalen Welt zu stärken.
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