Arthur Moeller van den Bruck: Seine Werke und ihre Verfügbarkeit
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Obwohl Arthur Moeller van den Bruck als einer der bedeutendsten Schriftsteller der Konservativen Revolution gilt, sind seine Werke heute nur noch vereinzelt verfügbar. Selbst sein Hauptwerk „Das dritte Reich“ lässt sich nur als Faksimile der Erstausgabe von 1923 erstehen; der Rest – „Der Preußische Stil“ oder „Das Recht der jungen Völker“ – ist lediglich antiquarisch erhältlich.
Im Vergleich zu Frankreich, wo kommentierte Studienausgaben des Autors verfügbar sind, muss sich das Publikum in Deutschland die Texte Stück für Stück zusammenklauben, um sich im Werk des Rechtsintellektuellen zurechtzufinden. Der Historiker Karlheinz Weißmann liefert mit dem schmalen Band „Moeller van den Bruck: Der konservative Revolutionär“ eine elegante Einführung in Moellers Leben und Denken zum 150. Geburtstag am 23. April.
Von seiner Jugend als bücherverschlingender Autodidakt in der Berliner Bohème des „Friedrichshagener Dichterkreises“ Anfang der 1900er Jahre, wo er unter anderem auf den Anarchisten und späteren Stichwortgeber der Münchner Räterepublik Erich Mühsam traf; über die Fieberzeit nach der Novemberrevolution, deren Atmosphäre gekonnt in der Formulierung gerafft wird: „Die alte Rechte schien verschwunden, wer sich nicht als Linker verstand oder in einer amorphen Mitte Deckung suchte, musste seine Position neu bestimmen“; bis hin zum jähen Selbstmord des Publizisten 1925 aus ungeklärten Gründen – überall versteht Weißmann es, Zusammenhänge zu erklären und Hintergründe zu beleuchten. Moellers „Bekenntnis zu Hegel“ markiert mit dem preußischen Philosophen Georg Wilhelm Friedrich Hegel eine wichtige Referenz in Moellers Werk, die vielen wohl entgangen wäre, wie die Widmung von „Der Preußische Stil“ von 1914: „Dem preußischen Offizier Major Rudolf Moeller, meinem lieben Onkel und treuem Freunde als ein Bekenntnis zu Hegel und Clausewitz“.
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