Pfizer kündigt Investitionsplanungen an und kritisiert Sparvorgaben
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Der US-Pharmakonzern Pfizer hat ein Treffen mit Kanzler Friedrich Merz abgesagt und seine Investitionen in Deutschland auf den Prüfstand gestellt, da die Sparpläne der Bundesregierung langfristige Planungen erschweren. Vorstandschef Albert Bourla kritisiert in einem Brief an Merz die Pläne von Gesundheitsministerin Nina Warken und zieht seine Teilnahme an einem Investorentreffen zurück, da sie den politischen Umfeldbedingungen nicht gerecht werden.
Pfizer beschäftigt mehr als 3.000 Menschen in Deutschland und betreibt einen Standort in Freiburg. Globale Unternehmen seien von der Zuverlässigkeit, Transparenz und Beständigkeit des politischen Umfelds bestimmt, so Bourla, und nun würden die Bedingungen neu bewertet.
Infolgedessen überprüfen sie ihre externen Verpflichtungen sowie den Zeitpunkt, den Umfang und die künftige Priorisierung bestimmter geplanter Investitionen in Deutschland. Die Sparpläne des Gesundheitsministeriums sollen Krankenkassen entlasten und Herstellerrabatte für Arzneimittel steigern.
Andere Pharmakonzerne wie Eli Lilly und Boehringer Ingelheim haben ebenfalls Investitionsplanungen gekürzt, was Kritik aus der Gesetzlichen Krankenversicherung hervorgerufen hat.
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