Bundesregierung und Wirtschaft fordern schnelles Tempo bei KI-Einführung
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Die Bundesregierung und die deutsche Wirtschaft drängen auf eine beschleunigte Einführung von Künstlicher Intelligenz (KI) als „gesellschaftliche Überlebensfrage“ für Deutschland, wie Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) erklärt hat. Wildberger betont, dass das Land das Wachstum durch KI benötigt, um den Umbau der Wirtschaft zu finanzieren und die Souveränität zu sichern.
Um international den Anschluss nicht zu verlieren, sieht er dringenden Handlungsbedarf bei der technologischen Basis, insbesondere in der Fertigung von Chips, leistungsfähigen Sprachmodellen und KI-Anwendungen in bestehende industrielle Stärken. Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger unterstützt diese Ansicht und betont, dass KI zur Grundvoraussetzung für Produktivität, Wettbewerbsfähigkeit und Wachstum wird, besonders in einer alternden Gesellschaft mit zunehmendem Fachkräftemangel.
Branchen wie Maschinenbau, Automobilindustrie, Chemie und Gesundheitswirtschaft verfügen über das nötige Datenwissen, um KI in zusätzliche Wertschöpfung umzumünzen. Dulger mahnt zur Eile, da die USA und China massiv in die Technologie investieren, während Europa oft zuerst über Regulierung und Verbote diskutiert.
Stattdessen fordert er mehr Mut zur Anwendung in den Betrieben, gezielte Investitionen in Technologie sowie Qualifikationsmaßnahmen für Beschäftigte und politische Rahmenbedingungen, die Innovationen ermöglichen, statt sie im Keim zu ersticken.
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