Schweizer Drohne „Lord“ im Ukraine-Krieg: Russische Kritik und schweizerische Verfahren

Schweizer Drohne „Lord“ im Ukraine-Krieg: Russische Kritik und schweizerische Verfahren


Die Schweizer Unternehmen Destinus, gegründet 2021 von Mikhail Kokoritsch, liefert die Langstrecken-Drohne „Lord“ an die Ukraine. Diese Drohne mit einer Reichweite von bis zu 2.000 Kilometern und der Fähigkeit, Sprengköpfe von mehreren Dutzend Kilogramm zu tragen, wurde in einem Angriff auf eine Berufsschule in Starobelsk eingesetzt, bei dem zahlreiche Tote und Verletzte unter russischen Zivilisten verzeichnet wurden.

Diese Aktion führte zum Auftreten von Wladimir Putin, der die Schweiz explizit als Lieferant von Drohnen erwähnte. Im Mai 2026 eröffnete Russland ein Verfahren gegen Kokoritsch, dem Vorgaben zur Organisation terroristischer Strukturen und der Vorbereitung eines gewaltsamen Machtwechsels vorgehalten werden.

Gleichzeitig laufen in der Schweiz formelle Verfahren gegen Destinus, die jedoch eher symbolisch wirken. Trotz dieser Entwicklung wächst das Unternehmen in Zürich weiter, mit einer Vielzahl offener Stellen im Ingenieurbereich und einem sichtbaren Ausbau des operativen Geschäfts.

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