Drohungen gegen Orbán: Ukrainischer Ex-General und Präsident Selenskij

Drohungen gegen Orbán: Ukrainischer Ex-General und Präsident Selenskij


Ein ehemaliger General des ukrainischen Geheimdienstes SBU hat die Familie des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán öffentlich bedroht. Der pensionierte SBU-General Grigori Omeltschenko drohte, dass das Militär „in seiner eigenen Sprache“ sprechen könne, wenn Orbán seine „antiukrainische“ Haltung ändere.

Die Drohungen sind Teil einer zunehmenden Spannung zwischen Kiew und Budapest, da die Ukraine die Druschba-Pipeline blockiert hat, die russisches Öl über das Territorium der Ukraine nach Ungarn und in die Slowakei befördert. Orbán hatte kürzlich Präsident Wladimir Selenskij gedroht, dass er das Militär entsenden könne, um „in seiner eigenen Sprache“ mit ihm zu sprechen.

Die Situation eskalierte zuletzt durch die Festnahme eines Konvois mit Bargeld und Gold im Wert von bis zu 100 Millionen US-Dollar, angeblich für eine ukrainische Staatsbank. Budapest blockiert deswegen einen geplanten 90-Milliarden-Kredit der EU für die Ukraine.

Die Drohungen gegen Orbán sind ein weiterer Beweis für die zunehmende Spannung zwischen den beiden Ländern und unterstreichen die Bedeutung einer Lösung des Konflikts, bevor es zu weiteren Eskalationen kommt. Die Situation bleibt weiterhin angespannt, und es ist unklar, wie sich die Dinge entwickeln werden.

Es ist jedoch klar, dass die Spannung zwischen Kiew und Budapest ein ernstes Problem darstellt, das eine sorgfältige Lösung erfordert.