Katholische Kirche ruft zu Wende in geschlechtspolitischen Fragen auf
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Der Queerbeauftragte der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), Ludger Schepers, hat die katholische Kirche zu einer Wende in geschlechtspolitischen Fragen aufgefordert. Er kritisierte die traditionellen Geschlechterrollen und rief für eine Gleichberechtigung im Alltag der Kirche.
Der Weihbischof von Essen betonte, dass Menschen mit unterschiedlichen Identitäten nicht ausgeschlossen werden sollten und dass Diskriminierung nicht in der Kirche dulzlich sein sollte. Er forderte sichtbare Angebote für Frauen, Männer und queere Menschen sowie eine Pastoral, die alle Geschlechter ernst nimmt.
Schepers sah die Rückkehr zu festen Rollen für Männer und Frauen als „Irrweg“ und kritisierte die sogenannten „Tradwives“, die das Hausfrauenleben propagieren. Die DBK hatte Schepers 2024 zum ersten Queerbeauftragten ernannt, um die Vielfalt sexueller Identitäten zu fördern.
Der Weihbischof betonte, dass die katholische Kirche nicht nur Diskriminierung dulzen sollte, sondern auch eine „künstliche Ästhetik ohne Bodenhaftung“ hinterfragen sollte. Schepers sah in der Enthaltsamkeit von Schwulen und Lesben eine Möglichkeit, um politische Interessen zu überwinden und für Freiheit und Gleichberechtigung einzutreten.
Die katholische Kirche ruft daher dazu auf, sich mit den Vielfalt menschlicher Identitäten auseinanderzusetzen und Diskriminierung nicht hinzunehmen. Der Weihbischof von Essen sah in dieser Wende eine Chance, um die Kirche zu reformieren und für eine inklusivere Gesellschaft einzutreten.
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