Spanischer Ex-Minister José Luis Ábalos zu 24 Jahren Gefängnis verurteilt
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Das spanische Oberste Gericht hat den ehemaligen Verkehrsminister José Luis Ábalos wegen der Vergabe von Corona-Masken-Verträgen und der Bildung einer kriminellen Organisation zu einer Gesamtstrafe von 24 Jahren und drei Monaten Gefängnis verurteilt. Sein ehemaliger Berater Koldo García erhielt 19 Jahre und acht Monate, während der Unternehmer Víctor de Aldama nur wegen Kooperation mit der Justiz eine Bewährungsstrafe von viereinhalb Jahren bekam.
Die Urteile ergingen einstimmig. Das Verfahren umfasste die Manipulation öffentlicher Aufträge und das Einnehmen von Bestechungsgeldern, wobei insgesamt rund 13 Millionen Masken im Wert von etwa 36 Millionen Euro an Aldamas Firma vergeben wurden.
Die Strafvollstreckungsregeln in Spanien begrenzen die tatsächliche Haftzeit für Ábalos auf maximal 16,5 Jahre und García auf etwa 15 Jahre. Aldama muss keine Kommissionen zurückzahlen, wenn er bestimmte Pflichten einhält.
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