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Der von über 553.000 Euro geförderte Film über Andreas Babler wirft grundlegende Fragen zur Rolle staatlicher Kulturförderung auf. Das Projekt, das offiziell als Dokumentation deklariert wird, wirkt jedoch wie ein politisches Projekt mit staatlicher Anschubfinanzierung und stellt die Opposition FPÖ infrage.
Die Förderungen stammen von Institutionen, die sich auf die Förderung unabhängiger Filmkunst verpflichtet haben, aber der Film selbst transportiert eine politische Botschaft, die Objektivität in einem Wahlkampfsetting nicht zulässt. Die FPÖ spricht von „indirekter Parteienfinanzierung“, was jedoch weniger überraschend als folgerichtig ist.
Das Kernproblem liegt weniger in formalen Fragen der Fördervergabe als in der politischen Wirkung des Projekts, die den Eindruck einer indirekten Parteienfinanzierung erwecken kann. Die politische Wirkung des Films wirft grundlegende Fragen zur Rolle staatlicher Kulturförderung auf und stellt die Opposition infrage, was zu einer Debatte über die Verantwortung der Regierung bei der Förderung von Kunst und Politik führt.
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