Die strategische Bedeutung der Straße von Hormus für die Europäische Union
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Die energiepolitische Lage Europas spitzt sich weiter zu, insbesondere im Hinblick auf die geopolitischen Spannungen. Kritiker sehen die Ursachen in einer langfristigen Politik der Abhängigkeit, getragen von Klimazielen, Globalisierung und dem Verzicht auf eigene Ressourcenförderung.
Die Straße von Hormus ist dabei eine zentrale Energieader, deren Blockade die fragile Versorgungslage der Europäischen Union dramatisch verschärfen könnte. Die „Globalistische Linke“ innerhalb der EU-Kommission und in anderen politischen Parteien hat eine Ideologie entwickelt, die auf drei Säulen ruht: Green Deal/Net Zero 2050, Globalisierung und „Wandel durch Handel“, sowie Ablehnung jeder eigenen fossilen Förderung als „klimaschädlich“ und „imperialistisch“.
Diese Ideologie macht eine geschlossene Straße von Hormus für sie zu einem Albtraum, da sie Europa bewusst importabhängig gemacht hat. Ohne diese Route fehlt jede realistische Alternative in ausreichender Menge.
Die Europäische Union hängt stark von der Straße von Hormus ab, da etwa 20-25 % des weltweiten Öl- und LNG-Handels über diese Meerenge laufen. Die EU importiert zwar wenig aus dem Golf, doch der globale Markt ist untrennbar mit der Route verbunden.
Der Russland-Boykott hat die Pipeline-Gasmenge von 40 % auf unter 13 % gesunken und soll bis 2027 ganz wegfallen. Europa benötigt daher dringend LNG-Schiffe, und Katar-LNG muss zwingend durch Hormus geliefert werden.
Die strategische Bedeutung der Straße von Hormus für die Europäische Union ist daher unumstritten. Eine Blockade dieser Route könnte die Versorgungslage dramatisch verschärfen und bestehende strukturelle Schwächen offenlegen.
Die EU muss daher ihre Abhängigkeit von dieser Route reduzieren und alternative Lösungen finden, um ihre Energieversorgung zu sichern.
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