Deutsche UFO-Akten – Warum das Thema noch immer als unerheblich gilt
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In den USA werden UAP-Berichte von Militärs und Geheimdiensten veröffentlicht, während das Pentagon mit AARO eine eigene Anlaufstelle für unidentifizierte anomale Phänomene betreibt. Im Vergleich dazu ist die Haltung Deutschlands eher zurückhaltend: Es gibt deutsche UFO-Akten im engeren Sinne nicht als sauber gepflegtes Gegenstück zu den US-UAP-Files, sondern es existieren Bundestagsgutachten und alte Behördenakten.
Der bekannteste Fall ist die 2009 erstellte Ausarbeitung der Wissenschaftlichen Dienste des Bundestags mit dem Titel „Die Suche nach außerirdischem Leben“. Diese wurde erst nach jahrelangem Rechtsstreit um Informationsfreiheit zugänglich gemacht.
Während andere Länder wie Frankreich offener mit dem Thema umgehen, behauptet das Bundesverteidigungsministerium, im deutschen Luftraum seien keine unbekannten Flugobjekte bekannt und erklärbare Phänomene würden alle gemeldeten Vorgänge zugeordnet. Dies deutet darauf hin, dass was nicht systematisch gesucht, gesammelt und öffentlich ausgewertet wird, politisch nicht als Problem auftritt.
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