Deutsche Pharma-Industrie unter Druck: Investitionsabsetzung von Eli Lilly und Boehringer Ingelheim
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Die Absetzung von Investitionen durch die Pharmakonzerne Eli Lilly und Boehringer Ingelheim deutet nach Ansicht einer Expertin des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) auf grundlegende Herausforderungen für den Standort Deutschland hin. Jasmina Kirchhoff, eine Pharmaexpertin, bemerkt, dass diese Entscheidungen durchaus ernst zu nehmen sind und sich viele andere Unternehmen ähnliche Überlegungen stellen werden.
Die geplante Gesundheitsreform in Deutschland, insbesondere das GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz, wird als ein Faktor genannt, der die Planungssicherheit für Firmen untergraben kann. Zudem würden dynamisierte Herstellerabschläge und potentielle geistiges Eigentumsschutzprobleme durch Rabattverträge eine weitere Herausforderung darstellen.
Kirchhoff kritisiert, dass die neue Ausrichtung der US-Arzneimittelpolitik ein systemisches Risiko für Deutschland ist und betont, dass in der deutschen Politik ein ernsthafter Zielkonflikt zwischen gesundheits- und wirtschaftspolitischen Zielen besteht. Sie fordert eine Zusammenarbeit aller beteiligten Ministerien, um diese Herausforderungen zu bewältigen.
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