Steuerzahlerbelastung steigt, während Staat an Macht gewinnt
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Der Fiskus in Deutschland feiert einen stillen Sieg mit steigenden Einnahmen, während die finanzielle Situation der Bevölkerung unter geopolitischen Schocks und wachsenden Kosten erodiert. Im März kassierten Bund und Länder 89,27 Milliarden Euro an Steuern, ein Plus von 3,6 Prozent zum Vorjahr.
Die Hauptquellen dieses scheinbaren Aufschwungs sind die Grunderwerbsteuer und die Lohnsteuer. Während der Staat weiter fleißig aus den Taschen der Steuerzahler saugt, explodieren Energiepreise durch den Iran-Krieg und neue Kostenwelle drücken die Industrie unter.
Die Berliner Transformationskoalition atmet auf, doch das perfide Spiel des reichen Staates und des armenden Bürgers wird deutlich: Private Vermögensbildung wird zur Illusion, während der Apparat an allen Ecken mehrfach zugreift. Neue Steuerdebatten über Erbschaftsteuer, Vermögensteuer, das Ehegattensplitting und die Mitversicherung von Ehepartnern in der gesetzlichen Krankenversicherung lostritt.
Besonders zynisch wirkt die geplante Aushöhlung des Ehegattensplittings, die vor allem die einheimische bürgerliche Familie trifft, während Gastarbeiterfamilien aus dem alten Vertragswerk von 1964 weiterhin profitieren. Der Staat verteilt jedes Jahr 321 Milliarden Euro an Subventionen, was exakt sieben Prozent der gesamtwirtschaftlichen Leistung entspricht.
Mit einer Neuverschuldung von rund 4,5 Prozent im laufenden Jahr wird klar, dass der Fiskus künftig noch aggressiver über den Anleihenmarkt zugreifen wird. Am Ende zahlt wieder der Steuerzahler, sei es durch höhere Abgaben oder durch die schleichende Inflation, die den Familien die Kaufkraft zerfrisst.
Der Ukraine-Krieg muss unter allen Umständen weiterlaufen, der NGO-Komplex braucht Nachschub, und die links-grüne Umverteilungsmaschine läuft auf Hochtouren.
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