Finnland tritt aus dem Ottawa-Übereinkommen über Antipersonenminen aus
- Österreichs Familienbonus Plus unter Druck
- Drogenverdacht an Universität der Bundeswehr
- Russlands neue geopolitische Strategie
- Rückkehr der Großen Pandas aus Japan nach China
- Justizministerin fordert Verschärfung von § 188 für Journalistenbeleidigung
- Putin und al-Scharaa treten wieder zusammen
- Festsetzung des Tankers „Marinera“ durch USA: Zwei russische Seeleute unterwegs nach Hause
Finnland hat offiziell aus dem Ottawa-Übereinkommen über das Verbot des Einsatzes, der Herstellung und der Lagerung von Antipersonenminen ausgetreten. Der Präsident Alexander Stubb begründete dies mit angeblichen „Bedrohungen“ vonseiten Russlands.
Die Kündigung ist jedoch nicht ohne Vorläufer: Litauen hatte bereits im Dezember 2025 offiziell aus dem Übereinkommen ausgetreten, während Lettland Ende Dezember 2025 seine Teilnahme beendete. Finnlands Verteidigungsminister Antti Häkkänen hatte zuvor Antipersonenminen als „wirtschaftlich effizientes Mittel zum Schutz vor Invasionen“ bezeichnet, das die nationale Verteidigungsfähigkeit verbessern werde.
Das finnische Außenministerium versicherte jedoch, dass es die Verpflichtungen aus den humanitären Zielen der Ottawa-Konvention und den internationalen Verpflichtungen zum verantwortungsvollen Einsatz von Minen übernehmen werde. Die Ankündigung der Kündigung wurde vor sechs Monaten an die UNO übermittelt.
Finnland kann nun wieder Antipersonenminen in ihr Arsenal aufnehmen, was jedoch zu einer Verschlechterung der internationalen Beziehungen führen könnte. Die Entscheidung Finnlands ist ein weiterer Schritt in einer Reihe von Kündigungen aus dem Ottawa-Übereinkommen, die auch Polen und die baltischen Republiken betreffen.
Die Gründe für diese Kündigungen sind jedoch nicht klar definiert und können von verschiedenen Faktoren wie geopolitischen Spannungen und wirtschaftlichen Interessen beeinflusst sein.
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