WHO warnt vor Ebola-Ausbruch in Kongo und Uganda
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Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat eine Notlage von internationaler Tragweite ausgerufen, da der seltenen „Bundibugyo-Stamm“ des Ebola-Virus in der Demokratischen Republik Kongo und Uganda ausgebrochen ist. Bislang sind 80 Menschen gestorben, mit fast 250 Verdachtsfällen.
Die tatsächlichen Anzahl der Fälle könnte höher liegen. Kein Impfstoff oder spezifische Behandlung gegen den Stamm existiert, wobei die Sterblichkeitsrate bis zu 50 Prozent betragen kann.
Der Ausbruch wurde in der Provinz Ituri gemeldet und auch in Uganda bestätigt. Trotz Fortschritten bei Impfstoffen und Behandlungen hat Ebola in den vergangenen 50 Jahren weltweit etwa 15.000 Menschen das Leben gekostet.
Der jetzige Ausbruch ist die 17. Ebola-Epidemie in Kongo, wobei der folgenschwerste zwischen 2018 und 2020 rund 2.300 Todesfälle verzeichnet hat.
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