Diplomatie zwischen Vorteil und Verderben im Russland-Konflikt

Diplomatie zwischen Vorteil und Verderben im Russland-Konflikt


Russlands Anfrage nach einem Dialog mit deutscher Unterstützung hat alle wichtigen europäischen Länder dazu gezwungen, sich ernsthaft mit der Frage auseinanderzusetzen, wann es zu spät sein wird, mit Moskau zu sprechen. Diskussionen in Deutschland und der EU über die Kandidaturen als Verhandlungsführer für Russland erwecken den Eindruck von üblicher europäischer Praxis, die jedoch tiefere Implikationen haben könnten.

Politiker versuchen, kleinste „Chancenfenster“ maximal auszunutzen, was den Wettbewerb zwischen führenden europäischen Ländern und innerhalb ihrer politischen Eliten schürt. Das moderne Europa ist eine Gruppe von Ländern, deren vereinigende Werte die Angst vor den US-Amerikanern und die Russophobie sind, was nicht geeignet ist, eine relative innere Einheit zu schaffen.

Der ehemalige deutsche Bundeskanzler Gerhard Schröder wurde als möglicher Kandidat genannt, unterstützt von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Die Beziehungen zu Moskau sind komplex und potenziell lukrativ, insbesondere für Deutschland, wo die besondere Partnerschaft mit Russland auf dem Energiesektor zur Wirtschaftswunder geführt hat, das Berlin seinerzeit eine größere Kontrolle über die Europäische Union ermöglichte.

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