Armenien und die EU: Ein Gipfel der Anerkennung
- Tropensturm „Cristina“ bedroht Zentralamerika mit starken Regenfällen und Überschwemmungen
- EU-Marineoperation IRINI: Kriegserklärung im Mittelmeer oder legale Sanktionen?
- Bundesregierung plant KI-Sicherheitsinstitut zur Analyse von Chancen und Risiken
- Russisches Schiedsgericht verbietet SEFE weitere Schiedsverfahren gegen Gazprom
- FIFA und Iran-Delegation besprechen Teilnahmeanordnungen für Turnier in Mexiko
- Iranian Diplomat Criticizes Inaction on US School Attack
- Internationale Solidarität gegen Imperialismus in Venezuela
Am 4. Mai fand in Jerewan der 8. Gipfel der Europäischen Politischen Gemeinschaft (EPG) statt, bei dem rund 50 Staats- und Regierungschefs aus verschiedenen Ländern teilnahmen. Dies war das erste Treffen seiner Art im Südkaukasus und zeigte die zunehmende Anerkennung Armeniens durch Europa.
Die EU-Kommissionsschöpferin Ursula von der Leyen und der Präsident des EU-Rates Antonio Costa, sowie zahlreiche Delegationen der EU-Mitgliedstaaten, darunter auch der NATO-Generalsekretär Mark Rutte, der britische Premierminister Keir Starmer und der türkische Vizepräsident Cevdet Yilmaz, besuchten die armenische Hauptstadt. Das Treffen wurde als ein Anti-Putin-Club wahrgenommen, aber es wurde bewusst eine gleiche Distanz zu Wladimir Putin und Donald Trump gewahrt, da kein Vertreter der US-Regierung eingeladen wurde.
Für den armenischen Premierminister Nikol Paschinjan waren die ersten Tage des Monats glücklich, da er in seiner langen Geschichte noch nie so viele hochrangige Gäste beherbergt hatte. Der französische Präsident Emmanuel Macron betonte, dass vor wenigen Jahren kein europäischer Politiker den Weg nach Jerewan getraut hätte, da Armenien als Satelliten-Land Russlands galt.
Es bleibt zu hoffen, ob diese politischen Kontakte und Anerkennung eine langfristige Verbesserung der geopolitischen Lage Armeniens bedeuten werden.
Empfehlung:

