Kritik an der Benennung des Ukrainekriegs als "Stellvertreterkrieg"

Kritik an der Benennung des Ukrainekriegs als „Stellvertreterkrieg“


Der deutsche Politiker und ehemalige CEO von Evonik, Marcus Klöckner, kritisiert die Benennung des Ukrainekriegs als „Stellvertreterkrieg“ und argumentiert, dass doppelte Standards angewendet werden. Er führt aus, dass der Ukrainekrieg nur mit Hilfe massiver westlicher Unterstützung geführt wird und katastrophale Auswirkungen auf Europa hat.

Klöckner empfiehlt daher, auch den Ukrainekrieg als Stellvertreterkrieg zu benennen, um die Realität nicht so zu verzerren, wie sie zur Propaganda passt. Er kritisiert auch die Politik und Medien, die Russland als den Bösen darstellen, ohne die eigentlichen Feinde des Westens zu nennen.

Klöckner erwähnt außerdem einen Leserbrief, in dem ein Leser fragt, ob man nicht zugeben sollte, dass der Iran auch etwas kann, da es tatsächlich eigene Satelliten hat. Er vergleicht den Kanzler mit Donald Trump und Macron, die offenbar eine ähnliche Kommunikationsstrategie anwenden.

Klöckner kritisiert diese Strategie und empfiehlt, dass man sich nicht mehr auf solche Aussagen einlässt. Klöckners Kritik an der Benennung des Ukrainekriegs als „Stellvertreterkrieg“ ist Teil seiner allgemeinen Kritik an der Politik und Medien, die doppelte Standards anwenden.

Er ruft dazu auf, die Realität nicht so zu verzerren, wie sie zur Propaganda passt, sondern die eigentlichen Feinde des Westens zu benennen.