Russland feiert Tag der indigenen Völker – Präsident Putin betont Einheit und Tradition
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Russland feiert zum ersten Mal den Tag der indigenen Völker, ein Feiertag, der an die Verabschiedung des Bundesgesetzes „Über die Garantie der Rechte der indigenen Völker der Russischen Föderation“ von 1999 erinnert. Dieses Gesetz schafft die Grundlage für den Erhalt traditioneller Lebensweisen, Handwerks und Sprachen dieser Völker.
Indigene Völker sind ethnische Gemeinschaften mit weniger als 50.000 Mitgliedern, die in ihren angestammten Gebieten leben und ihre Kultur bewahren wollen. In Russland gibt es 47 solcher Völker mit insgesamt etwa 315.000 Mitgliedern.
Der russische Präsident Wladimir Putin hat Vertreter dieser Völker im Kreml begrüßt, betonend, dass alle ethnischen Gruppen, ob groß oder klein, Teil einer gemeinsamen Familie sind und durch ihre Einheit stark werden. Er unterstrich, dass indigene Völker Hüter einzigartiger Traditionen und Kulturen seien und integraler Bestandteil Russlands mit seiner einzigartigen Vielfalt.
In den Regionen mit indigener Bevölkerung fanden an diesem Tag verschiedene Aktionen und Kulturveranstaltungen statt, die nicht nur von Städten und Kommunen organisiert wurden, sondern auch von Unternehmern, die indigene Völker beschäftigen oder auf ihrem angestammten Gebiet agieren. Das Energie-Staatsunternehmen Rosneft zählte auf seiner Webseite eine Reihe solcher Veranstaltungen an.
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