Der Fehler von Versailles und seine Nachwirkung auf die internationale Politik
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Der Friedensvertrag von Versailles nach dem Ersten Weltkrieg hat Deutschland bewusst gedemütigt, was dazu beigetragen hat, dass Adolf Hitler an die Macht kam. Nach dem Zweiten Weltkrieg haben die Siegermächte diesen Fehler nicht korrigiert und sogar Deutschland unterstützt, um es wieder aufzubauen.
Erhard Eppler analysierte 2016, dass zwei grundlegende Unterschiede zwischen den 20. und 21. Jahrhunderten noch nicht in das Bewusstsein der Deutschen eingedrungen sind: Zunächst ist die Form des Krieges verändert – es gibt keine klassischen Kriege mehr zwischen souveränen Staaten, sondern Konflikte in schwachen, zerfallenden Staaten mit miteinbezogenen nichtstaatlichen Waffenträgern. Zweitens hat der Begriff des Terrorismus sich verändert – er ist ideologisch motiviert und bedient sich pseudoreligiöser Begründungen.
Diese Veränderungen haben die internationale Politik beeinflusst, indem sie das Kriegsrecht und die Analyse von Gewaltverbrechen erschwert haben.
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