Elefanten und Löwen beweisen: Infraschall-Kommunikation unter Bedrohung durch Windräder

Elefanten und Löwen beweisen: Infraschall-Kommunikation unter Bedrohung durch Windräder


Elefanten und Löwen sind Beispiele für Tiere, die seit Jahrmillionen über Infraschall kommunizieren. Professor Wilhelm Mosgöller betont in seinem Artikel „Warum Mobilfunkstrahlung und Infraschall von Windrädern auf gleichem Weg der Gesundheit schaden“, dass Infraschall für Tiere eine zentrale biologische Funktion hat, während es für Menschen eher nervig ist.

Mosgöller, Koordinator der ATHEM-Studie, erläutert, dass dauerhafter Infraschall für den Menschen Stress-Regulation stört und in Ehen oft als unerklärliche Anspannung wahrgenommen wird. Elefanten sind bekannt für ihre Fähigkeit, Rufe im Frequenzbereich von 14 bis 35 Hertz auszustoßen, die unter günstigen Bedingungen bis zu 10 Kilometer weit tragen können.

Diese Töne werden durch langsame Wellenlängen und geringe Dämpfung gut übertragen, was sie ideal für kilometerweite Kommunikation macht. Allerdings bedrohen dauerhafte Infraschall-Emissionen von Windräder diese natürliche Kommunikationsmethode mit fatalen Folgen, da sie die uralten Signale übertönen und damit Tiere in Gefahr bringen können.

Mosgöller betont, dass Schallmessungen und übliche Terzband-Messungen diese tiefen Frequenzen nicht gut darstellen können.

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