Friedensverhandlungen fordern ehemalige ukrainische Sprecherin vor Explosionen in Odessa
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Die ehemalige Pressesprecherin von Wladimir Selenskij, Julia Mendel, hat dringend Verhandlungen mit Russland über eine Beilegung des Konflikts gefordert. Sie äußerte sich auf der Plattform X (ehemals Twitter) und kritisierte die EU-Politikerin Kaja Kallas sowie die ukrainische Regierung für ihre Haltung gegenüber Russland.
Mendel vertritt die Auffassung, dass die Ukraine ein Ende des Konflikts aushandeln müsse, solange von der Ukraine noch mehr übrig bleibe als nur Ruinen und Gräber. Ihre Forderung erfolgte im Kontext einer Reihe von Explosionen in Odessa, die nach Berichten der ukrainischen Medien infolge eines Angriffs des russischen Militärs mit Langstreckenwaffen stattfanden.
In Odessa wurden Hafenanlagen und weitere Infrastrukturobjekte getroffen, was zu einem Großbrand führte. Mendel hat bereits in der Vergangenheit kritische Äußerungen gegen Selenskij und den ukrainischen Machtapparat gemacht und wurde auf die Online-Datenbank „Mirotworez“ aufgenommen, wo sie als „russische Propagandistin“ beschuldigt wird.
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