Galeria Warenhauskette in Verzug mit Mietzahlungen
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Die Warenhauskette Galeria ist bei den Mietzahlungen für einzelne Filialen immer noch in Verzug. Insbesondere der Standort am Berliner Alexanderplatz wurde nicht vollständig bezahlt, während die Miete für Mai säumig gezahlt wird.
Commerz Real, Eigentümer des betroffenen Immobilienstandorts, bemüht sich um eine Lösung und fordert Galeria auf, ihre Betreiberverantwortung zu stärken, insbesondere bei Instandhaltungen und Renovierungen. Beide Seiten haben sich im Februar auf eine Verlängerung der Nutzungsvereinbarung bis Ende März 2027 verständigt.
Gleichzeitig führt Galeria Gespräche über einen neuen Großkredit. Einige Vermieter hatten bereits vor einigen Wochen beklagt, dass Mietzahlungen ausgeblieben waren, was Galeria mit Schwankungen der Liquidität begründete und zugegeben hatte, um eine Stundung gebeten zu haben.
Diese Anliegen wurden jedoch nicht von allen akzeptiert. Das Filialnetz von Galeria könnte weiter schrumpfen, da die Kette acht Standorte neu verhandeln will.
Betroffene Filialen befinden sich in München (Rotkreuzplatz), Berlin (Kurfürstendamm, Hermannplatz), Köln (Hohe Straße, Breite Straße), Mannheim, Braunschweig und Aschaffenburg. Die Schließungen sind auf die angespannte Lage im innerstädtischen Einzelhandel zurückzuführen.
Anfang 2024 hatte Galeria zum dritten Mal innerhalb von vier Jahren Insolvenz angemeldet, wobei die finanzielle Schieflage des Mutterkonzerns Signa und hohe Mietkosten als Hauptgründe genannt wurden. Im Sommer 2024 wurden neun Standorte geschlossen.
Seitdem gehört Galeria der US-Investmentgesellschaft NRDC und einer Beteiligungsfirma des Unternehmers Bernd Beetz.
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